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Berufserfahrung
als Psychologischer Sachverständiger an Familiengerichten
in den OLG-Bezirken Düsseldorf, Hamm und Köln seit
1998.
Aufgabe
eines Gutachtens ist es, dem Gericht hinsichtlich der Fragestellung
eine Empfehlung abzugeben, es hat keine Entscheidung zu treffen.
Das Gericht kann von einer Empfehlung auch abweichen.
- Es
werden Gutachtenaufträge insb. zu folgenden Fragestellungen
bearbeitet:
- Umgangs-
und sorgerechtliche Fragen
- Fragen
zum Vorliegen eines sexuellen Missbrauchs im Zusammenhang
mit Umgangsproblemen
- Fragen
zum Einfluss psychischer Erkrankungen auf die
Erziehungsfähigkeit
- Fragen
zum Vorliegen eines Elterlichen Entfremdungssyndroms
(Parental Alienation Syndrome nach R. Gardner)
- Fragen
von Zwangseinweisungen bei Drogen-, Erziehungsproblemen
- Fragen
bei Antrag auf Namensänderungen eines Kindes
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- Es
werden folgende Qualitätsanforderungen erfüllt:
- Explorationen/Interviews
werden auf Tonträger aufgenommen und davon
die essentiellen Inhalte transkribiert, so dass
Verlauf und Inhalte transparent dargestellt sind.
- Interaktionsbeobachtungen
werden auf Video aufgezeichnet und davon die Handlungsabläufe
transkribiert.
- Alle
Ton- und Videoaufzeichnungen werden nach Ausarbeitung
umgehend gelöscht
- Die
Interviews mit den Eltern werden in vertrauter
Wohnumgebung geführt.
- Die
Exploration des/der Kinder wird auf neutralem
Boden in den Praxisräumen ohne Anwesenheit
eines Elternteils durchgeführt.
- Gutachten
enthalten eine ausgearbeitete Aktenanalyse
- Bewertungskriterien
sind u.a. die Bindungsqualität, die Versorgungs-
und Förderkompetenz, die Kommunikations-
und Kooperationsbereitschaft, die Bindungstoleranz,
der Kindeswille, Fragen der Kontinuität und
des sozialen Umfeldes.
- Es
wird lösungsorientiert gearbeitet, soweit
dies im Einzelfall möglich ist.
- Gemäss
dem Grundsatz der Parteiöffentlichkeit wird
dem Gericht zu Beginn mitgeteilt, welche Personen
in die Begutachtung einbezogen werden.
- Es
werden nach Vorliegen einer Schweigepflichtentbindung
fremdanamnestische Daten von Fachpersonen einbezogen
(z.B. Lehrer, behandelnde Ärzte etc.)
- Die
Bearbeitungsdauer liegt bei durchschnittlich drei
bis vier Monaten ab Auftragseingang.
- Es
besteht keine Mitgliedschaft oder Zuarbeit zu
einem Gutachteninstitut'.
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- Eine
Begutachtung ist freiwillig, bei wichtigen Gründen
kann die Beteiligung an einzelnen Teilschritten abgelehnt
werden, ohne dass dies nachteilig gewertet wird.
- Fachpsychologische
Stellungnahmen zu bereits vorliegenden
Gutachten werden nur bei schwerwiegenden Mängeln erstellt.
- Aktuelle
Publikationen
1986,
Maltherapie im Strafvollzug. In: Gruppendynamik 17(3): 273-286.
1989,
Zur Gruppendynamik des sozialtherapeutischen Strafvollzuges.
In: Medizin, Mensch und Gesellschaft 14 (3): 161-171.
1989,
Zur Rolle der kulturvergleichenden Psychologie an psychologischen
Instituten in der Bundesrepublik. Ergebnisse einer Umfrage.
In: Psychologische Rundschau 40: 86-88.
1989,
Kulturvergleichende Psychotherapieforschung. Inhalte, praktische
Relevanz und Methodenprobleme einer künftigen psychologischen
Disziplin. In: Integrative Therapie 15 (2): 194-230.
2001, Brauchen psychologische Sachverständige
ein Zertifikat des BDP? In: Verhaltenstherapie und Psychosoziale
Praxis 3/2001: 501-502.
2002, Zur Problematik kinderärztlicher Atteste
bei Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten. Mit Ergebnissen
einer Befragung. In: Kinder- und Jugendarzt 33 (11): 885-889
und 33 (12): 984-990.
2002, Verhaltensmuster und Persönlichkeitsstruktur
entfremdender Eltern: Psychosoziale Diagnostik und Orientierungskriterien
für Interventionen. In: Psychotherapie in Psychiatrie,
Psychotherapeutischer Medizin und Klinischer Psychologie
7 (4): 166-182.
2003, Entfremdungsstrategien im Sorgerechts- und
Umgangsstreit: Zur Rolle von (kinder-) ärztlichen und
-psychiatrischen Attesten. In: v. Boch-Galhau., Kodjoe,
U., Andritzky, W. & P. Koeppel (Hg.) Kongressband Internationale
Konferenz - Das Parental Alienation Syndrome (PAS). Eine
Herausforderung für scheidungsbegleitende Berufe. Frankfurt
18./19. Oktober 2002. Berlin: VWB (S. 249-282).
2003, Behavioural Patterns and Personality Structure
of Alienating Parents: Psychosocial Diagnostics and Criteria
for Intervention. In: v Boch-Galhau, W., Kodjoe, U., Andritzky,
W. & P. Koeppel (Hg.) Kongressband Internationale Konferenz
- Das Parental Alienation Syndrome PAS). Eine Herausforderung
für scheidungsbegleitende Berufe. Frankfurt 18./19.
Oktober 2002. Berlin: VWB (S.283-314).
2003, Parental Alienation Syndrome - Nicht instrumentalisieren
lassen. In: Deutsches Ärzteblatt (PP) 2:81-82.
2003, Kinderpsychiatrische Atteste im Umgangs- und
Sorgerechtsstreit - Ergebnisse einer Befragung. In: Praxis
der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 52 (10): 794-811.
2006, The role of medical reports in the development
of the Parental Alienation Syndrome. In: Gardner, R., Sauber,
R. & Lorandos, D. (Eds.) International Handbook of Parental
Alienation Syndrome. Conceptual, Clinical and Legal Issues. Springfield, Illinois, Charles T. Thomas Publ., Ltd.
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