Holotrope Atemarbeit

Was ist holotrope Atemarbeit?

Holotrope Atemarbeit ist eine Form intensiver Selbsterfahrung und integriert die Erkenntnisse der modernen Bewusstseinsforschung, der Tiefen- und Transpersonalen Psychologie sowie östlicher spiritueller Praktiken und mystischer Traditionen. Der Begriff holotrop bedeutet‚ "sich in Richtung Ganzheit bewegend" (von griech.: holos=ganz und trepein=bewegen).

Eine Schlüsselstellung nehmen vorgeburtliche Erfahrungen und Geschehnisse ein, die mit der Geburt in Zusammenhang stehen. Sie leiten häufig eine Öffnung zur spiri-tuellen und transpersonalen Sphäre hin ein, sind gleichzeitig prägende Traumata, welche unsere Lebens- und Gedankenmuster, unsere Gefühlswelt und alltägliches Befinden mitbestimmen.

In den Sitzungen werden einfache Methoden angewandt: intensivierte Atmung bei geschlossenen Augen und evokativer Musik, um einen erweiterten Bewusstseinszustand zu erreichen. Damit werden natürliche innere Heilprozesse aktiviert, die für den Atmer einzigartig und individuell sind.
Körperarbeit, Mandalamalen oder eine anderen Form von kreativem Ausdruck. Vor- und Nachgepräch dienen der Integration der Erfahrung.

Oftmals löst Holotrope Atemarbeit auch Blockaden bei längeren psychotherapeutischen Prozessen oder führt bei chronischen Schmerzzuständen und psychosomatischen Störungen zu überraschenden Wandlungen.

Dauer einer Sitzung: ca. 2,5 - 3 Std.
Erstgespräch: 50 Min

Kosten: Erstgespräch 123 €, Atemsitzungen 320 €, jeweils zu entrichten nach Sitzungsende

  • Es wird eine Serie von drei, bei psychosomatischen Beschwerden von mind. sechs Sitzungen empfohlen
  • Es handelt sich um eine sog. Individuelle Gesundheitsdienstleistung (IGEL), die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet wird. Teilerstattung durch private Kassen.

Literatur

S. Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung und Geburt, Tod, Trans-zendenz, beide: Rowohlt TB; Christina und S. Grof, Die stürmische Suche nach dem Selbst. München: Kösel

Artikel zum Thema

Holotrope Atemarbeit: Neue Wege in der psychologischen Schmerztherapie

Holotrope Atemarbeit nach S. Grof in der stationären Psychotherapie: Von der Workshop-Kultur zur klinischen Praxis

Hinweis

Im Rahmen der Einzelsitzungen ist die Atemarbeit nicht geeignet für Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen, bei psychiatrischen Störungen, Diabetes mellitus, Gehirnblutungen, hohem Blutdruck, Epilepsie, Schwangerschaft, nach kurz zurückliegenden Operationen und bei erhöhtem Augeninnendruck.

 

Homepage